Unsere Buchempfehlungen

Wir veröffentlichen regelmäßig eine Liste der unserer Meinung nach würdigen Kandidaten, die Ihnen beim besseren Lesen helfen sollen.

Wolfgang
Schmitz

Schneller
lesen

Zum Buch
Michael
Lehmann

Speed
Reading

Zum Buch
Christiane Robben,
Dr. Ellen Schulte-Brunert

Gezielt
fördern

Zum Buch
Wolfgang Schmitz, Britta Sösemann, Friedrich Hasse, Simon Reichelt

Schneller
lesen

Zum Buch
Birgit
Kuhn

Lesetechniken
optimieren

Zum Buch
Tony
Buzan

Speed
Reading

Zum Buch
T.
Breise

Speed
Reading

Zum Buch
Christian
Peirick

Rationelle
Lesetechniken

Zum Buch

Schnelllesen lernen und das Gelesene verstehen

Wenn wir einen spannenden Krimi lesen, dann können wir die Auflösung meist nicht erwarten. Trotzdem lassen wir uns Zeit, denn das Lesen bedeutet für uns in der Regel Genuss. Im Job dagegen muss sehr häufig eine große Menge an Unterlagen durchgearbeitet werden. Aus all den Informationen gilt es die wichtigsten Details herauszufiltern. In der Regel sind Menschen fähig zirka 200 bis 400 Wörter pro Minute zu lesen. Steht wenig Zeit zur Verfügung, um beispielsweise einige hundert Seiten an anspruchsvollen Texten zu lesen, kann Speed Reading die Lösung sein.

Wer schneller Lesen kann, gewinnt Zeit. Das menschliche Gehirn hat eine Menge brachliegende Kapazität, die es zu nutzen gilt. Es ist nämlich meist unterfordert, daher schweifen die Gedanken häufig ab. Das passiert meist dann, wenn der Lesestoff eher langweilig und trocken ist. Damit das nicht geschieht, sollte einfach schneller gelesen werden. In der Regel lässt sich die Lesegeschwindigkeit um über 60 Prozent steigern. Mit etwas Training ist es möglich, abhängig von der Lesekompetenz, pro Minute 600 bis 1.000 Wörter zu schaffen.

Wie man aus mehreren Informationsquellen das Wichtigste extrahiert und bündelt

Texte lesen und das Wichtigste herausfiltern und behalten - dazu braucht es eine Lesestrategie. Dabei ist es wichtig, dass man sich zuerst einen schnellen Überblick über die vorhandene Literatur schafft. Wir sollten wissen wie viele verschiedene Seiten unsere Informationsquellen haben, die wir lesen und bearbeiten müssen. Es ist sinnvoll im Voraus herauszufinden, ob es in den Texten Grafiken oder andere Besonderheiten gibt.

Beim ersten Durchlesen, können wir falls möglich, die wichtigen Passagen mit einem Marker hervorheben. Die Frage der Artikel und die besonderen Hypothesen werden am besten auf einen Block geschrieben. Zudem werden bedeutsame Kenntnisse und Schlussfolgerungen notiert.

Als zweiten Schritt, sobald der Aufbau und der Inhalt bekannt sind, wird gelesen und zwar schneller und selektiver als bisher. Dabei schweben die Augen über den Text und versuchen dabei Besonderheiten, wie Aufzählungen und Hervorhebungen zu beachten. Den Highlights wie etwa den Überschriften und Grafiken wird dabei besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Zum besseren Verständnis werden die Texte noch einmal gelesen. Wir können jetzt noch einmal Kernaussagen und wichtige Erkenntnisse markieren. Während des Lesens finden wir heraus, ob uns die Schlussfolgerungen sinnvoll erscheinen.

Wir machen uns Notizen mit eigenen Worten, dadurch wird später das Risiko eines Plagiats minimiert, falls ein Artikel über den verschiedenen Texten verfasst werden muss. Es ist sinnvoll die Notizen in kurzen Sätzen zu verfassen. Nun wird noch einmal produktiv gelesen.

Dabei werden die Techniken des Schnelllesens angewandt. Der Leser sollte nicht zu perfektionistisch vorgehen. Es werden nur jene Sätze und Abschnitte gelesen, die vorher als "wichtig" markiert wurden. Textbausteine, die unwichtig sind stehlen nur die Zeit.

Worauf ist beim Zusammenfassen zu achten? Nach jedem Artikel werden die Kernaussagen mit eigenen Worten zusammengefasst. Dabei werden die Zusammenhänge präzise wiedergegeben. Wurden die Markierungen sinnvoll angebracht, dann lassen sich diese Notizen in der Regel gut ausformulieren und zusammenfassen.

Auch die bereits niedergeschriebenen Erkenntnisse können einfließen. Die eigene Zusammenfassung sollte nun im Gedanken mit den Informationsquellen verglichen werden.

Sie sollte kurz und unvoreingenommen und natürlich wahr sein. Es reicht, wenn sie zirka ein Viertel des ursprünglichen Textes umfasst. Dabei müssen alle Gedanken und Aussagen der Originaltexte enthalten sein. Auf eine eigene Stellungnahme sollte verzichtet werden.

Danach gilt es das Gelesene und Niedergeschriebene auch im Gehirn zu verankern. Dies gelingt meist sehr gut, wenn man sich im Gedanken Fragen zu dem Thema ausdenkt. Es ist auf jeden Fall wichtig, dass wir diese nach dem Lesen beantworten können.

Ein gutes Beispiel hierzu bietet das Vergleichsportal boxspringbett-wiki.de. Hier wurden die wichtigsten Informationen zu diesem spezifischen Thema extrahiert und gut verständlich wiedergegeben.

Fazit

Um konzentriert und effizient lesen zu können, muss die Umgebung passen. Beim Lesen sollten wir nicht gestört werden, andernfalls würden unsere Gedanken abschwenken. Auf dem Arbeitstisch darf nichts liegen, das ablenken kann (das Handy beispielsweise). Der Leseplatz sollte gut ausgeleuchtet sein. Für die Zusammenfassung brauchen wir Block und Stift. Gegen laute Störgeräusche verwenden wir Ohrstöpsel. So gut gerüstet steht dem schnellen- und produktiven Lesen nichts mehr im Wege.