Wie bleibe ich beim Lesen konzentriert?

Das menschliche Gehirn ist imstande, ganze Wortgruppen zu erfassen und auch zu verstehen. Mit ein wenig Übung lässt sich die Lesegeschwindigkeit deutlich erhöhen.

Es ist allerdings wichtig, dass nicht unter Druck gelesen wird, denn dann können wir uns nicht konzentrieren.

Nach einem entspannenden Bad fühlen sich Menschen wacher und sie können sich besser konzentrieren.

Schweifen die Gedanken ab, ist es sinnvoll die Augen zu schließen und bewusst drei- bis viermal durchzuatmen.

Das Handy sollte leise geschaltet werden.

UV-Licht und Lebensmittel wie Nüsse sorgen dafür, dass wir uns beim Lesen länger konzentrieren können. Gegen störende Umweltgeräusche helfen Ohrenstöpsel.

Was beeinflusst die Konzentration?

Um uns beim Lesen richtig konzentrieren zu können, sollte der Arbeitstisch aufgeräumt sein.

Alle unnötigen Dinge, die nicht gebraucht werden, müssen aus dem Blickfeld verschwinden.

Zudem muss der Schreibtisch gut ausgeleuchtet sein, damit wir uns beim Lesen konzentrieren können.

Schlechtes Licht wird die Konzentrationsfähigkeit verringern.

In einem Raum mit mehreren Kollegen kann man sich in der Regel nicht sehr gut konzentrieren.

Auch die falsche Musik oder ein laufender Fernseher können die Konzentration stören.

Physische Einflüsse: Ist eine Erkältung im Anmarsch, kann das unsere Konzentration erheblich stören.

Wir müssen Medikamente einnehmen, die vielleicht müde oder schläfrig machen.

Nach einer durch getanzten Nacht wird die Konzentrationsfähigkeit auch stark nachlassen.

Wurde zu schwer gegessen oder mit zuviel Alkohol über die Stränge geschlagen, wird es meist auch schwerer sich zu konzentrieren.

Psychische Probleme: Neben physischen Einflüssen können auch psychische Probleme der Konzentrationsfähigkeit ein Schnippchen schlagen.

Streit mit dem Partner, Sorge um die Kinder stören die Konzentration meist erheblich.

Auch als Sorge um die eigene Gesundheit oder von jene von Familienmitgliedern lässt die Gedanken abschweifen.

Besonders schlimm steht es um die eigene Konzentration natürlich nach dem Tod eines nahen Familienangehörigen.

Werden die Gedanken vor lauter Kummer nicht zu Ende gedacht, dann geht die Konzentration beim Lesen oder für die Arbeit meist auch schnell verloren.

Was kann die Konzentration noch steigern?

Das Wichtigste zuerst: Guter Schlaf ist wichtig.

Dazu gehört ein komfortabel eingerichtetes Schlafzimmer mit einem tollen (Boxspring-)Bett.

Häufig lässt sich unsere Konzentration bereits mit einem ergonomischen Arbeitsplatz steigern.

Ein Schreibtischsessel mit beweglicher Lehne und Sitzfläche sowie ein in der Höhe verstellbarer Arbeitstisch sorgt dafür dass, unser Gehirn besser durchblutet wird.

Das geht aus einer Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung hervor.

Um die Aufgaben besser bewältigen zu können, benötigt unser Gehirn die entsprechende Nahrung

Ein vollwertiges Frühstück mit Joghurt, Vollkornbrot und Obst sorgt für eine bessere Konzentration.

Auch Nüsse, Hülsenfrüchte und Fisch tragen dazu bei.

Mit Bewegung wird die Sauerstoffversorgung des Gehirns angekurbelt.

Laufen oder Radfahren im Freien schaffen den Ausgleich, der für einen anstrengenden Büroalltag nötig ist.

Die Arbeitsräume gehören in regelmäßigen Abständen gut durchlüftet, damit man besser durchatmen kann.

Gelingt uns eine Aufgabe nicht sofort, so ist es wichtig, optimistisch zu bleiben und in der Zwischenzeit an anderen Aufgaben dranzubleiben.

So lässt sich die Konzentration steigern:

  • mit einem ergonomischen Arbeitsplatz
  • ein komfortables Bett
  • guter Schlaf
  • vollwertige, nicht allzu schwere Nahrung
  • Bewegung in frischer Luft
  • genügend Licht am Arbeitsplatz
  • Pausen zum Durchatmen

Wie man aus mehreren Informationsquellen das Wichtigste extrahiert und bündelt

Texte lesen und das Wichtigste herausfiltern und behalten - dazu braucht es eine Lesestrategie.

Dabei ist es wichtig, dass man sich zuerst einen schnellen Überblick über die vorhandene Literatur schafft.

Wir sollten wissen wie viele verschiedene Seiten unsere Informationsquellen haben, die wir lesen und bearbeiten müssen.

Es ist sinnvoll im Voraus herauszufinden, ob es in den Texten Grafiken oder andere Besonderheiten gibt.

Beim ersten Durchlesen, können wir falls möglich, die wichtigen Passagen mit einem Marker hervorheben.

Die Frage der Artikel und die besonderen Hypothesen werden am besten auf einen Block geschrieben.

Zudem werden bedeutsame Kenntnisse und Schlussfolgerungen notiert.

Als zweiten Schritt, sobald der Aufbau und der Inhalt bekannt sind, wird gelesen und zwar schneller und selektiver als bisher.

Dabei schweben die Augen über den Text und versuchen dabei Besonderheiten, wie Aufzählungen und Hervorhebungen zu beachten.

Den Highlights wie etwa den Überschriften und Grafiken wird dabei besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Zum besseren Verständnis werden die Texte noch einmal gelesen.

Wir können jetzt noch einmal Kernaussagen und wichtige Erkenntnisse markieren.

Während des Lesens finden wir heraus, ob uns die Schlussfolgerungen sinnvoll erscheinen.

Wir machen uns Notizen mit eigenen Worten, dadurch wird später das Risiko eines Plagiats minimiert, falls ein Artikel über den verschiedenen Texten verfasst werden muss.

Es ist sinnvoll die Notizen in kurzen Sätzen zu verfassen.

Nun wird noch einmal produktiv gelesen.

Dabei werden die Techniken des Schnelllesens angewandt.

Der Leser sollte nicht zu perfektionistisch vorgehen.

Es werden nur jene Sätze und Abschnitte gelesen, die vorher als "wichtig" markiert wurden.

Textbausteine, die unwichtig sind stehlen nur die Zeit.

Worauf ist beim Zusammenfassen zu achten?

Nach jedem Artikel werden die Kernaussagen mit eigenen Worten zusammengefasst.

Dabei werden die Zusammenhänge präzise wiedergegeben.

Wurden die Markierungen sinnvoll angebracht, dann lassen sich diese Notizen in der Regel gut ausformulieren und zusammenfassen.

Auch die bereits niedergeschriebenen Erkenntnisse können einfließen.

Die eigene Zusammenfassung sollte nun im Gedanken mit den Informationsquellen verglichen werden.

Sie sollte kurz und unvoreingenommen und natürlich wahr sein.

Es reicht, wenn sie zirka ein Viertel des ursprünglichen Textes umfasst.

Dabei müssen alle Gedanken und Aussagen der Originaltexte enthalten sein.

Auf eine eigene Stellungnahme sollte verzichtet werden.

Danach gilt es das Gelesene und Niedergeschriebene auch im Gehirn zu verankern.

Dies gelingt meist sehr gut, wenn man sich im Gedanken Fragen zu dem Thema ausdenkt.

Es ist auf jeden Fall wichtig, dass wir diese nach dem Lesen beantworten können.

Fazit

Um konzentriert und effizient lesen zu können, muss die Umgebung passen.

Beim Lesen sollten wir nicht gestört werden, andernfalls würden unsere Gedanken abschwenken.

Auf dem Arbeitstisch darf nichts liegen, das ablenken kann (das Handy beispielsweise).

Der Leseplatz sollte gut ausgeleuchtet sein.

Für die Zusammenfassung brauchen wir Block und Stift.

Gegen laute Störgeräusche verwenden wir Ohrstöpsel.

So gut gerüstet steht dem schnellen- und produktiven Lesen nichts mehr im Wege.